Jonas Plener Timo Hügel
Jonas Plener & Timo Hügel
Finanzberatung
Region Kinzigtal / Ortenau
Immobilien & Finanzierung · Klar planen statt raten

Von Kaufpreis bis Zinsstrategie: damit dein Haus wirklich tragbar bleibt

Erst prüfen wir dein Wunschobjekt gegen dein Budget. Danach siehst du im einfachen Rechner, wie viel Haus für dich realistisch ist, inklusive Nebenkosten, Beleihung und Zinslogik.

Jonas Plener
Timo Hügel

Eure Ansprechpartner

  • Finanzierungsstruktur verständlich und praxisnah
  • Beratung digital und vor Ort

Rechner: Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Schätze deinen leistbaren Rahmen. Die Berechnung berücksichtigt Nebenkosten und begrenzt die Belastung auf max. 30 % des Einkommens für sinnvolle Ergebnisse.

Eingaben
EUR
EUR
Anzahl
EUR
3,2 %

Tilgung: fest 2,0 % p.a.

Kaufnebenkosten werden automatisch berücksichtigt.

Ergebnis
Leistbarer Kaufpreis
-

Objektpreis ohne Nebenkosten

Leistbare Monatsrate
-

aus Einkommen und Fixkosten

Darlehensbedarf
-

Projektkosten minus Eigenkapital

Die Werte zeigen, welcher Kaufpreis und welche Monatsrate mit den aktuellen Eingaben rechnerisch möglich sind.

Kaufnebenkosten: Was du unbedingt einplanen musst

Gerade Notar- und Nebenkosten entscheiden oft darüber, ob eine Finanzierung wirklich tragbar ist oder nur auf dem Papier gut aussieht.

Grunderwerbsteuer
  • Bundeslandabhängig, meist zwischen 3,5 % und 6,5 %.
  • Fällig zusätzlich zum Kaufpreis.
  • Wird häufig bei der ersten Kalkulation unterschätzt.
Notar und Grundbuch
  • Typisch rund 1,5 % bis 2,0 % des Kaufpreises.
  • Notarvertrag, Grundschuldbestellung und Eintragungen.
  • Ohne diese Kosten ist der Kauf nicht umsetzbar.
Makler und Renovierung
  • Maklerkosten je nach Objekt und Region.
  • Renovierungs- und Ausstattungspuffer separat planen.
  • Puffer reduziert Nachfinanzierungsrisiko deutlich.

Beleihung und Struktur: die wichtigsten Kennzahlen

Eine gute Finanzierung ist nicht nur "Rate passt", sondern auch zins- und zukunftssicher aufgebaut.

Beleihungsauslauf
  • Unter 80 % oft mit besseren Konditionen verbunden.
  • 80 % bis 90 % meist noch gut finanzierbar.
  • Über 90 % häufig teurer und strenger geprüft.
  • Mehr Eigenkapital schafft Verhandlungsspielraum.
Rate, Tilgung, Restschuld
  • Rate ergibt sich aus Sollzins plus Tilgung.
  • Höhere Tilgung reduziert langfristig Zinskosten.
  • Sondertilgung und Tilgungswechsel erhöhen Flexibilität.
  • Restschuldplanung ist Pflicht vor der Anschlussfinanzierung.

Zinssicherung: Forward-Darlehen und Bausparen richtig nutzen

Zins sichern ist strategisch wichtig, wenn heute schon klar ist, dass später eine Anschlussfinanzierung ansteht.

Forward-Darlehen
  • Du sicherst dir den Zinssatz heute für einen späteren Start.
  • Sinnvoll, wenn Zinsanstieg erwartet wird und die Restschuld hoch bleibt.
  • Forward-Aufschlag gegen Planungssicherheit abwägen.
Bausparer zur Zinssicherung

Bausparen ist nicht nur ein Sparvertrag, sondern oft ein Werkzeug, um sich heute schon einen künftigen Darlehenszins zu sichern. Gerade bei langer Planung oder Anschlussfinanzierung kann das strategisch stark sein.

Mit dem Aufklappen starten die Details und Stichpunkte
  • Bausparmodelle können niedrige Darlehenszinsen absichern, z.B. 0,95 % im Darlehenstarif.
  • Interessant für planbare Anschlussfinanzierung, Modernisierung oder spätere Teilentschuldung.
  • Du sicherst nicht nur einen Zinssatz, sondern oft auch einen klar kalkulierbaren Tilgungsweg.
  • Spannend, wenn ihr heute schon wisst, dass in einigen Jahren eine Restschuld ansteht.
  • Auch bei Familien mit mittelfristigem Immobilienziel kann Bausparen Vorbereitung und Zinssicherung verbinden.
  • Wichtig sind Tarifwahl, Ansparphase, Zuteilung, Abschlussgebühr und die tatsächliche Gesamtlogik bis zum Darlehen.
  • Ein niedriger Darlehenszins klingt stark, muss aber immer gegen Opportunität, Guthabenzins und Flexibilität geprüft werden.

Ein niedriger Tarifzins wie 0,95 % wirkt stark, ist aber nur ein Teilbild. Entscheidend ist die Gesamtstrecke aus Ansparen, Zuteilung und Darlehensphase.

  • Wie hoch sind Abschlusskosten und laufende Kosten?
  • Wie viel muss bis zur Zuteilung angespart sein?
  • Passt der Zeitpunkt der Zuteilung zu eurer Restschuld?
  • Ist die monatliche Gesamtbelastung in beiden Phasen tragbar?

Entscheidend ist also nicht "Bausparer ja oder nein", sondern: Für welchen Zeitpunkt, welche Restschuld und welche Zinsannahme soll er genutzt werden?

Praxisreihenfolge für eine stabile Finanzierung

So entsteht aus vielen Einzelthemen ein klarer, umsetzbarer Finanzierungsplan.

1

Tragbarkeit zuerst

  • Kaufpreis gegen reales Haushaltsbudget prüfen.
  • Fixkosten und Nebenkosten vollständig erfassen.
  • Eigenkapital nicht bis auf null aufbrauchen.
2

Struktur sauber wählen

  • Zinsbindung passend zur Lebensphase wählen.
  • Tilgungsoptionen und Sondertilgung integrieren.
  • Förderwege und Bankkonditionen aktiv vergleichen.
3

Zinsstrategie mitdenken

  • Restschuld frühzeitig planen.
  • Forward-Darlehen oder Bausparer rechtzeitig prüfen.
  • Zinssicherung aktiv steuern statt später reagieren.

Jetzt eure Immobilienfinanzierung persönlich sortieren

Wir schauen gemeinsam, welcher Kaufpreis wirklich tragbar ist, wie die Nebenkosten sauber eingeplant werden und welche Zinsstrategie zu eurer Lebensphase passt.